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About Varied / Hobbyist JBFemale/Germany Recent Activity
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Literature
Treibgut
Symptome abgeschaltet,
Seele verwaltet.
Worte schallen,
Sie verhallen.
Akten sichten,
Köpfe ausrichten.
Warten und sich quälen,
In stummen Sälen.
Voller Diagnosen.
Das bedeutet Krank,
Öffnet den Medizinschrank.
Helfen müssen,
Mit festgeschriebenen Schlüssen.
Doch da ist kein Leid,
Der Raum wird weit.
Das nächste Kleid,
Hexenmaid.
Flieht vor dieser Welt.
Warum der Schimmer der Gedanken,
Mir hilft nicht mehr zu wanken?
Warum mein Herz sich weitet,
Keinen Kummer mehr verbreitet?
Warum mein Geist mir Worte sagt,
Nicht mehr das schwere Los beklagt,
Sich auf neue Wege wagt,
Schwierige Fragen fragt?
Zuversicht
Verstand, Körper und Seele,
damit ich nichts verfehle,
wenn ich dies Bild wähle:
Segel, Boot und Wasser,
Die Umnachtung macht das blasser.
Was davon leitet mich?
Was umkleidet mich?
Was beschreibt mich?
Was davon kann brechen?
Ein Los ist da es einzusetzen,
Was hilft es sich den Wendungen zu widersetzen?
Mein Segel will Wind,
Tanzt wie ein Ki
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 0 0
Literature
Schwertguertel
Schwerter um mich und über mir
Damoklesverschworen
Furcht daraus geboren
Fühl mich gefangen wie ein Tier
Kein Gleichgewicht
Ohne die richtigen Worte
Wie ich Zweifel horte
Augen im Zwielicht
Doch meine Hände
Nehmen das erste Schwert
Tat hat sich bewährt
Das bringt die Wende
Einen machtvollen Gürtel
Knüpf ich mir mit diesen Schwertern
Werkzeuge aus Gefängniswärtern
Hoffnung zurück so schnell
Ein Schritt nach vorn
Ein Blick nach oben
Zeit verschoben
Mut geboren
Die Tür geht auf
Zu meinen Träumen
Will sie zu nennen nicht versäumen
Der Weg dahin ein heiterer Lauf
Diese meine Waffen
Wissen um die Macht
Bereit für die Lebensschlacht
Wie für mich gemacht.
JB-10-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Dazwischen
Die Stimme einer Göttin,
Versucht mich zu wecken.
Will mich davor verstecken,
Seh' darin keinen Sinn.
Diese Welt ist doch so wage,
Die Menschen so nüchtern.
Wie wir uns in Süchte flüchten,
Wie ich an meinem Selbst schwer trage.
Keine Magie gefunden,
Nicht in Liebe noch in Vergebung.
Der Nichtigkeit Ehrung.
An Logik mein Leben gebunden.
Da bricht es hervor,
Das Gefühl, da ist mehr.
Die Einsicht so schwer,
Ein noch geschlossenes Tor.
Da ruft sie wieder,
Tanzt auf den Hügeln.
„Sollst dich nicht fügen,
Schreib auf meine Lieder!“
Auf dem Grat zu wandeln,
Balance zu finden zwischen Welten.
Wie sonst meine Sinne mich schelten,
Das Dazwischen lässt mich handeln.
JB-10-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 2 2
Alien couple doodle by JohannaBlau Alien couple doodle :iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Die Wandlung
Die Münze wandert wie mein Auge
Von der Händlerin zum Kunden
Mein Herz fliegt wie eine Taube
Die hat einen Ast gefunden
Der morsch ist und ohne Blatt
Doch noch nicht ganz kaputt
So lässt sich die Taube herab
Sie wärmt ihn mit ihrem Mut
Die Münze wandert weiter
Mein Auge folgt nicht mehr
Mein Herz ist nicht mehr heiter
Die Taube war zu schwer
Doch noch nicht ganz am Boden
Ein Feuer sich entfacht
Taube und Ast verwoben
Fliegen in die Nacht
Nun will mein Herz so handeln
So seine Liebe zeigen
Von morsch sich zu Asche wandeln
Um phönixgleich aufzusteigen
JB-10-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Menschenbild
Wie ein Welpe warte ich auf Nahrung
Die weise Offenbarung
Seelenfutter, Herzenssaft
Lebensart und Tatenkraft
Ich sitze hier in meiner Zelle
Schreib meine Träume nieder
Wart drauf, dass ich kläffe und belle
Geh in zu engem Mieder
Kein Baum, der in die Höhe ragt
Kein Mond, der meine Furcht bescheint
Kein Mensch, der Liebesworte sagt
Traurig, auch wenn es sich reimt
Ein Fahrzeug bahnt sich seinen Weg
Die Sonne rahmt es ein
Wenn ich Töne in meinen Mund leg
Sprech ich sie in einen Flüsterschrein
Vergessen die Pein im Licht zu stehen
Genieße warme Glieder
Und ich will mit dem Wind verwehen
Die Bunten Farben malen Lieder
Ich nehm mir einen Stift
Mal einen Menschen neben mich
Dein Auge süßes Gift
In meinem Herzen halt ich Dich
JB-09-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 0 0
Literature
Lebenswege
Ist das Du Gefahr geworden?
Schräg lachen Dächer mir entgegen
Wohn an viel bewachten Orten
Schmutz und Unrat auf Lebenswegen
Doch die Angst, die wohnt in mir
Drückt sich aus in leisem Wort
Wie ich im Gang gefrier
Gedanken sind fort
Die Glocken läuten mich dann wach
Spür wie ich immer weiter geh
Mein Haar ein schützendes Hausdach
Neu und gierig wie ich mich umseh
Mein Stolz verrät kein Drohen
Mein Wahn liegt in Eiswasser
Will mein Erleben schonen
Das macht das Beben umso krasser
Kann nicht flüchten
Kann nicht vergessen machen
Kann nur weiter verdichten
Verse aus dem Dreck scharren
Beweis, dass es Dich gibt
Verrat mir ein Wunder
Wer heute mit Kraft liebt
Macht die Welt ein Stück bunter
JB-09-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 0 1
Literature
Gedankenspruenge
Ein Feld aus Gedanken
Celan ist clean
Und ich Suche Antwort
In der Schrift
Vollkommenes Schweigen
Rat auf Rad
Erweitertes Ich Du
Hohles Einzel
Magisches Ganzes
Die Karten hoffen
Auf Morgendlichen Tanz
Identität gekrümmt
Versagen gemeistert
Spiel gespielt
Zerrspiegel Ich Raum Du
JB-09-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Revolution Gefuehl
Liebe in Zeiten der Sucht
Hass in Zeiten der Vernetzung
Alle bevorzugen Flucht
Träumen in alter Besetzung
Wenn das Haus der Kälte Zuflucht scheint
Der eigene Name verschwimmt
Die Neuigkeit über Geschichte schweigt
Die Wut alle Sorgen nimmt
In meinem Inneren kein Streit
Der lacht in gewohnten Straßen
Bin zu Vielem bereit
Und von Häme nicht zu fassen
Revolution auf meiner Seite
Mit Worten Laut und Leis
Vor mir die grausame Weite
Alles hat seinen Preis
Verloren hetzen leere Münder
Bis Erde sie füllt zuletzt
Für sie ist immer Winter
Mein Gesicht mit Frühlingstau benetzt
Und Liebe eine Traube
Von der ich pflücke was ich will
Will unter keine Haube
Ehre das Wir-Gefühl
Wer hofft, der leidet.
Ja, das stimmt.
Doch wenn man alles meidet.
Die Zeit schnell verrinnt.
Dann schaut man auf die Uhr
Die Zeiger stehen still.
Dann hört man nur:
Ich tu was ich will.
Ich schreibe Blumenwiese
Ich lebe Jahreszeiten
Ich leide und genieße
Und male
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Grave Doodle by JohannaBlau Grave Doodle :iconjohannablau:JohannaBlau 6 0
Literature
Die Insel
Göttin schenk mir Zeit allein.
Fühl mich so klein.
Ich will noch wachsen.
Verhöhn die alten Nachtmahrfratzen.
Im Wolkenturm bin ich daheim.
Berufung Eremit.
Ein Mensch, der Massen flieht.
Einsiedelei bewohnt.
Einsamkeit gewohnt.
Ein See, in dem du Wahrheit siehst.
Will lachen im Spiegel der Sternennacht.
Der Mond ist voller Wassermacht
Und hat mein Blut gekühlt.
Hab in der Glut gewühlt,
Des Feuers, das dich ausmacht.
Eine eiserne Menschenhand.
Mein Leben war plötzlich ohne Tand.
Bin zurück in die Wolken geeilt.
Hab dort meine Wunden geheilt.
Segen im Ort ohne Land.
Ein Wunsch, der bleibt.
Was mich zurücktreibt,
Zum Feuer hin,
Mein eiserner Gewinn.
Auch dein Herz dort lag.
Wie sanft ich es barg.
Es schläft bei mir.
Ganz wie ein Tier.
Und wenn ich es wecke,
Deinen Traum erschrecke,
Dann tanzen die Flammen.
Und wir sind zusammen.
Erblicke Land,
In Form einer Hand.
Ein Wunsch nach Nähe.
Wie auch ich in die Ferne spähe.
So fällt di
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 3 2
Literature
Freund und Feind
Wie die Zeiten sich neu benennen,
Kehr ich den Mist zur Tür hinaus.
Wenn Mäuse in Fallen rennen,
Schalt ich die Lampen aus.
Die Wut versiegt in Sommerhitze,
Der Tag zählt seine letzten Stunden.
Im Kopf mach ich die besten Witze,
Nach außen hin, pfleg ich alte Wunden.
Zugluft und Enge und ich schreibe,
Dem Gefühl die treuen Sinne ab.
Wie ich stur beim Lesen sitzenbleibe.
Sammel ich alle Kräfte, die ich hab.
Denn Feiern will ich dieses Jahr,
Bei allem Schlimmen, was geschah,
Ist denkbar Gutes für uns wahr,
Was Lied und Text gebar.
Inspiration und Zeitenwende,
Wenn ich auch ohne Alles Ende,
Was ich geschrieben, kann mir keiner nehmen,
Lass mich nicht durch Zukunft lähmen.
Ein Satz bleibt in Erinnerung:
Keine Zeile ohne Eingebung.
Wer Quelle ist, wer Muse,
Mit dem steh ich auf gutem Fuße.
Solang ich atme will ich leben,
Den Schleier zum Gruße für euch heben.
Mal lachen und mal weinen,
Die Feinde mit den Freunden einen.
JB-08-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 3
Literature
Zukunftsmusik
Zukunftsmusik ist alles was ich höre.
Da ein Band aus alten Liedern,
Das ich beim Besingen zerstöre.
Und alles wach in meinem Traum.
Er traut sich selbst kaum.
Flüchtet mit weichen Gliedern.
Die Hoffnung lässt mich schreiben.
Widerlich ist, was ich nicht fühlen will.
Es dröhnt in meinem Reigen,
Unterirdisch,
Oberirdisch.
Ein unsägliches Wir-Gefühl.
High Noon
Und ich hab keine Waffe.
Die Lebenden ruhen.
Die Krähen fressen.
Die Toten erpressen.
Verdammt, was ich schaffe.
Statt auf ihn zuzugehen,
Bleibe ich.
Fühle meinen Kopf verwehen.
Kein Profil mehr.
Ausflüchte lasten schwer.
Entfremde mich.
Zwei Züge auf zwei Schienen,
Was wenn es eine wär?
Der Wahnsinn ließ mich fliegen.
Du in meinem Leben.
Allen meinen Segen.
Ohne Wiederkehr?
Nun bin ich aufgeschlagen.
Sehe wieder, was andere sehen.
Will über Nichts klagen.
Den Weisen Frauen alles sagen.
Gedanken in die Luft jagen.
Klang und Melodie entstehen.
Wer will schon
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Sinneswandel
Ohren wie schwarze Löcher hat mein Tier,
Augen wie Ozeane.
Und die Krallen gefallen dir,
Unter der Galaxienplane.
Die Kristallkugel verstummt,
Wenn ich meinen Namen rufe.
Bin nicht vermummt,
Die Zukunft nur die nächste Stufe.
Das Herz eines Barbaren halten,
Wie muss er frieren.
Das Holz des letzten Waldes spalten,
Um ihm zu imponieren.
Magisch überall,
Hexe oder Fee?
Komme zu Fall,
Wenn ich nach morgen seh‘.
Die Motive der Leute,
Sind mir verschlossen,
Überrascht flitzt die Meute,
durch glitzernde Gossen.
Ein Zauberspruch,
Ein Sinneswandel,
ein neues Buch,
ein alter Handel.
JB-07-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 1 0
Literature
Es geht anders
Der Durst kommt in Plastikflaschen.
Das Geld landet in tiefen Taschen.
Der Verkehr kollabiert.
Schon mal nen SUV ausprobiert?
Psychopathen führen Banken,
Niemand weist sie in die Schranken.
Und wer sagt: „Es geht anders“,
Der hat hier keinen Spaß.
Und wer sagt: „Es geht anders“,
Dem geben sie Knüppel und Tränengas.
Hass bremst die Massen.
Doch rennt die Wut auf den Straßen.
Die paar Reichen reichen sich die Hand,
Bilder davon setzen Welten in Brand.
Ihre Münder sprechen Lügen,
Wer wird sich dem treudoof fügen?
Und wer sagt: „Es geht anders“,
Der hat hier keinen Spaß.
Und wer sagt: „Es geht anders“,
Dem geben sie Knüppel und Tränengas.
Vorurteile wie Mauern abreißen.
Menschen willkommen heißen.
Freiräume halten und gestalten
Wissen teilen und Wesen entfalten.
Städte und Dörfer besetzen.
Mit Rädern die Spuren wechseln.
Und wer zeigt: „Es geht anders
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 0 0
Literature
Schild und Welt
Es rufen die Schattenwälder,
Blicke verraten Nichts.
Seinen Schild hält er,
Bar jedes zweiten Gesichts.
Hohn prallt ab von meinem Schild.
Das Leben geht weiter.
Bin mal munter und mal wild.
Draußen mal wolkig mal heiter.
Und will ich mich binden?
Mit jemandem so nah auch tanzen.
Will mich doch selber finden.
Wie geht das in einem Topf mit zwei Pflanzen?
Gericht und Urteil für die Masse.
Ich sitz daheim, ich schreibe.
Sie gehen gemeinsam auf die Straße.
Was, wenn ich drinnen bleibe?
Wie außen und innen Verbinden,
In einer Welt so ungleich und feindlich?
Wie neue Wege verkünden?
Wie neu werden ohne dich?
Ein Blick und ich bin hier und jetzt.
Das Schild senkt sich hinab.
Wenn er mir auch meinen Glauben zerfetzt.
Weiß, dass ich einen Grund zu glauben hab.
Rollen wir die Welt auf andren Wegen.
Das Schaf in mir verschenkt gebrauchtes Glück.
Ich geb es dir und meinen Segen.
Will nur mein Herz zurück.
JB-07-2017
:iconJohannaBlau:JohannaBlau
:iconjohannablau:JohannaBlau 2 4

Random Favourites

Hp A06 by 13Raben Hp A06 :icon13raben:13Raben 3 2 Kit Harington by Orsi Monika by Muveszhaz Kit Harington by Orsi Monika :iconmuveszhaz:Muveszhaz 8 0
Literature
Separated
I separated once, my sense of self
tucked it away under rocky shelves,
The dust that was left, that gentle refrain
was the dust of ghosts that speak no name.
I discovered you there, once I woke complete
eyes holding secrets never meant to keep
The rocks protected what we never knew
that sliver of self acknowledged misuse
I speculated, once, I was one of two things:
a migrating bird, or a blossom in spring.
What sort of shock we assume we'd admire
When the turth shows its face to prove we are liars
I broke myself down, once to prove I'm alive
and found I knew not what possesses my mind.
Truths are difficult and reality remains
I separated myself then pieced together the stains
Life chances once, through each of our eyes
expect where experiences wring us dry
I'm still searching for that diamond in the sand
I'm still understanding how to be human.
:iconElegantFaith:ElegantFaith
:iconelegantfaith:ElegantFaith 5 14
Literature
Nach dem Kino
Wolken über der Stadt,
Blumenkelche zu.
Niemals Ruhe in der Stadt,
Wohl Harmonie.
Das Rauschen der Autos
Nur der Beat uns'rer Freundschaft.
Das Tempo der Straße
Gleich dem meiner Sprache,
Gleich dem deiner Sprache:
Es wird uns're Sprache,
Die nur Wahrhaftigkeit kennt.
Das Tempo kein Stress,
Es herrscht Zeitlosigkeit -
Der letzte Zug ganz gut,
Keine Notwendigkeit.
Wolken über der Stadt
Werden zu Sternen -
Ich red nicht mit ihnen,
Denn du bist ja hier.
Freundschaft ist Liebe:
Keine neue Offenbarung,
Eine wiedererweckte.
Ich bin froh, dass du lebst,
In meinem Mikrokosmos sichtbar.
Zufälle erschaffen Hoffnungsmomente.
:iconMetal-loving-Rebel:Metal-loving-Rebel
:iconmetal-loving-rebel:Metal-loving-Rebel 2 4
Literature
Spiegel
Manchmal wünschte ich, ich wäre ein Spiegel.
Dann könnte ich alle Pfeile und bösen Worte einfach an meiner glatten Oberfläche abprallen lassen.
Und die Liebe und die Wärme würde ich zurückwerfen, sodass auch du sie spüren kannst.
:iconPereyga:Pereyga
:iconpereyga:Pereyga 3 2
next-wold by shichigoro756 next-wold :iconshichigoro756:shichigoro756 1,095 77
Literature
Rot
Rote Tinte blauer Titel
Im Buch deines Leidens
Bluttropfen auf dem Fliesen
Du bist ertrunken
Wähl vorsichtig deine Farben
Bunt heißt gefährlich
Fürche den Rötel nicht
Scharf wie ein Stift
:iconBenMoustache:BenMoustache
:iconbenmoustache:BenMoustache 3 5
Literature
Alabasterflamme
ruh'lose Geister. die kurz verweilen
in traurigen Zwillingszeilen
Augenblicke knospen
denen Geishas Seidenwimpern opfern:
herzförmige Maskenmünder -
süchtige Leiber die sich verfehlen
im Reigen verlorener Seelen
das so makellose Wachs erkaltet
dessen Form die Flamme gestaltet
auf fremden Flüssen treiben welke Herzen
auf verbrannten Küssen
verlöschen hochmütige Kerzen
© j.w.waldeck 2013
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.
:iconWaldeck:Waldeck
:iconwaldeck:Waldeck 3 0
Literature
Vorzeitiges Abschlusswort
Der Wind zerstreut mich
Im besten aller Sinne,
Die Sonne scheint
Und ich fühl mich selbst.
Hab zwei Mittelfinger für die Welt
Und ein großes Herz für's Leben.
Weiß nicht, was bleibt,
Aber bestimmt ich
In der Unendlichkeit
Meiner Träume und Wörter.
Lese Michael Moore und höre Nirvana -
Ist das noch Gegenwart?
Höre Marina & the Diamonds
Und tippe Gedanken in Stash -
Nicht mehr Gegenwart.
Ernsthaft, jeder, den ich traf
In den zehn Jahren,
Seit ich die Aula in der 5. betrat:
Ich bin gewachsen.
Wünsch den meisten von euch
Nur das Beste
Und den anderen
Das Beste
Und dass ich euch nie wieder seh.
Und ehrlich,
Nur, weil ich die 11. wiederholte,
Kann ich an die Uni gehen
Mit dem Bezug zu mir selbst.
Sonne und Wind
Und Regen
Und ICH BIN AM LEBEN.
:iconMetal-loving-Rebel:Metal-loving-Rebel
:iconmetal-loving-rebel:Metal-loving-Rebel 2 4
Then (Back in the Days) by Rotfuechsin Then (Back in the Days) :iconrotfuechsin:Rotfuechsin 9 2 Mascha by Impure-Soul-2 Mascha :iconimpure-soul-2:Impure-Soul-2 5 4
Literature
Dichtkunst
zwischen Hautflügeln
zwitschern Augenaufschläge
die Augenblicke
die wir gemeinsam erlitten
im gewebten Zusammen
Sein
gewiss glaubst du dich allein
wenn nur böse Worte
deinem Schicksalsgotte folgen
(meinem göttlichen Spotte)
gewiss glaubst du mich gemein
vom Traume entkleidet
nicht in seinem Element
gedeiht - vom Baume gefallen
alles gefällig, fremd
und fällt doch ineinander
© j.w.waldeck 2017
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.
:iconWaldeck:Waldeck
:iconwaldeck:Waldeck 3 0
Cherry Tree by Rotfuechsin Cherry Tree :iconrotfuechsin:Rotfuechsin 17 6 Consuming by AngelaRizza Consuming :iconangelarizza:AngelaRizza 275 8 Turtle Patronus by Lucky978 Turtle Patronus :iconlucky978:Lucky978 1,388 46 Feeling Loved by BranMuffinBri Feeling Loved :iconbranmuffinbri:BranMuffinBri 38 2

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Symptome abgeschaltet,
Seele verwaltet.
Worte schallen,
Sie verhallen.
Akten sichten,
Köpfe ausrichten.
Warten und sich quälen,
In stummen Sälen.
Voller Diagnosen.

Das bedeutet Krank,
Öffnet den Medizinschrank.
Helfen müssen,
Mit festgeschriebenen Schlüssen.
Doch da ist kein Leid,
Der Raum wird weit.
Das nächste Kleid,
Hexenmaid.
Flieht vor dieser Welt.

Warum der Schimmer der Gedanken,
Mir hilft nicht mehr zu wanken?
Warum mein Herz sich weitet,
Keinen Kummer mehr verbreitet?
Warum mein Geist mir Worte sagt,
Nicht mehr das schwere Los beklagt,
Sich auf neue Wege wagt,
Schwierige Fragen fragt?
Zuversicht

Verstand, Körper und Seele,
damit ich nichts verfehle,
wenn ich dies Bild wähle:
Segel, Boot und Wasser,
Die Umnachtung macht das blasser.
Was davon leitet mich?
Was umkleidet mich?
Was beschreibt mich?
Was davon kann brechen?

Ein Los ist da es einzusetzen,
Was hilft es sich den Wendungen zu widersetzen?
Mein Segel will Wind,
Tanzt wie ein Kind.
Mein Boot will Wellen,
Begreift die Stromschnellen.
Der Wasserfall,
Bedeutet Zerfall.
Ich bin Treibgut.

JB-11-2017
Schwerter um mich und über mir
Damoklesverschworen
Furcht daraus geboren
Fühl mich gefangen wie ein Tier

Kein Gleichgewicht
Ohne die richtigen Worte
Wie ich Zweifel horte
Augen im Zwielicht

Doch meine Hände
Nehmen das erste Schwert
Tat hat sich bewährt
Das bringt die Wende

Einen machtvollen Gürtel
Knüpf ich mir mit diesen Schwertern
Werkzeuge aus Gefängniswärtern
Hoffnung zurück so schnell

Ein Schritt nach vorn
Ein Blick nach oben
Zeit verschoben
Mut geboren

Die Tür geht auf
Zu meinen Träumen
Will sie zu nennen nicht versäumen
Der Weg dahin ein heiterer Lauf

Diese meine Waffen
Wissen um die Macht
Bereit für die Lebensschlacht
Wie für mich gemacht.

JB-10-2017
Die Stimme einer Göttin,
Versucht mich zu wecken.
Will mich davor verstecken,
Seh' darin keinen Sinn.

Diese Welt ist doch so wage,
Die Menschen so nüchtern.
Wie wir uns in Süchte flüchten,
Wie ich an meinem Selbst schwer trage.

Keine Magie gefunden,
Nicht in Liebe noch in Vergebung.
Der Nichtigkeit Ehrung.
An Logik mein Leben gebunden.

Da bricht es hervor,
Das Gefühl, da ist mehr.
Die Einsicht so schwer,
Ein noch geschlossenes Tor.

Da ruft sie wieder,
Tanzt auf den Hügeln.
„Sollst dich nicht fügen,
Schreib auf meine Lieder!“

Auf dem Grat zu wandeln,
Balance zu finden zwischen Welten.
Wie sonst meine Sinne mich schelten,
Das Dazwischen lässt mich handeln.

JB-10-2017
Die Münze wandert wie mein Auge
Von der Händlerin zum Kunden
Mein Herz fliegt wie eine Taube
Die hat einen Ast gefunden

Der morsch ist und ohne Blatt
Doch noch nicht ganz kaputt
So lässt sich die Taube herab
Sie wärmt ihn mit ihrem Mut

Die Münze wandert weiter
Mein Auge folgt nicht mehr
Mein Herz ist nicht mehr heiter
Die Taube war zu schwer

Doch noch nicht ganz am Boden
Ein Feuer sich entfacht
Taube und Ast verwoben
Fliegen in die Nacht

Nun will mein Herz so handeln
So seine Liebe zeigen
Von morsch sich zu Asche wandeln
Um phönixgleich aufzusteigen

JB-10-2017

Die Muse

Ich wünschte mir, ich könnte bei Dir bleiben.
So groß Dein Herz, Dein Lächeln segnet.
Aber so wie es manchmal regnet,
Schwämmt es mich fort, die Muse lässt mich treiben.

So wie ich träum‘ von bunten Worten,
So schenkt die Muse mir den vielgesuchten Rat.
Ich schreibe auf und gehe diesen Pfad,
Durchschreite im Traum ganz and’re Pforten.

Du bist so gut zu mir, ein wilder, schöner Mann.
Ich träume vom geteilten Leben.
Doch will mein Herz sich nicht hingeben.
Verschließ‘ es und verlier mich ganz.

Sie schenkt mir Verse, du verliebten Blick.
Wie soll ich mich entscheiden?
Nicht mehr das Amt der Dichterin bekleiden?
Ich frag‘ die Karten oft nach unserem Geschick.

Warum kann ich nicht beides haben,
Den Traum und ein gemeinsam schönes Leben?
Will endlich diese Schleier heben,
Mich an der Muse und an Deiner Liebe laben.

JB-01-16

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JohannaBlau's Profile Picture
JohannaBlau
JB
Artist | Hobbyist | Varied
Germany
Crying Diamonds

Crying diamonds would hurt too much
I’ll leave them inside my head
Behind my eyes
Behind my smile

If you try to change fate
You can loose so much
And it’s hard to find all the broken pieces
And put them back together

To go another way
Without being bitter
For hunting down that dead end
Like so many others did and do

Maybe we will meet again
Wandering another path
Another day

Looking at the sky
There are a billion souls
Searching for another

I try again
and again I search for yours
Interests

Comments


Add a Comment:
 
:iconjoachim-hagen:
joachim-hagen Featured By Owner Sep 25, 2017  Hobbyist Photographer
Danke für den Fav!
Reply
:iconjohannablau:
JohannaBlau Featured By Owner Sep 25, 2017  Hobbyist General Artist
Sehr gern :)
Reply
:iconbenmoustache:
BenMoustache Featured By Owner Jun 5, 2017
Vielen Dank für den Fave ! :)
Reply
:iconjohannablau:
JohannaBlau Featured By Owner Jun 5, 2017  Hobbyist General Artist
Sehr gern :)
Reply
:iconpereyga:
Pereyga Featured By Owner Dec 9, 2016  Hobbyist General Artist
Vielen Dank fürs Sternchen :)
Reply
:iconjohannablau:
JohannaBlau Featured By Owner Dec 10, 2016  Hobbyist General Artist
Gerne :)
Reply
:iconfantom125:
fantom125 Featured By Owner Nov 16, 2016
Dankeschön für den Fave von "Und wenn du krank"!-)
Reply
:iconjohannablau:
JohannaBlau Featured By Owner Nov 18, 2016  Hobbyist General Artist
Gern doch! Liebe Grüße :)
Reply
:iconaurora66:
Aurora66 Featured By Owner Nov 3, 2016   Writer
Vielen Dank fürs Added to my devWatch!! Heart 
Reply
:iconjohannablau:
JohannaBlau Featured By Owner Nov 5, 2016  Hobbyist General Artist
Sehr gern, liebe Grüße :)
Reply
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